Warum ich diese ganzen Tiere habe? Die Arbeit, den Dreck und die Kosten?
Weil ich mich selbst reflektiere, mich zurücknehmen, gelassen und stark und souverän sein muss.
Weil ich diese – teilweise stark vorbelasteten Vierbeiner – niemals aufgeben darf.
Weil ich manchmal zwei Schritte zurückgehen muss, um wieder einen vorwärts gehen zu können.
Weil sie mich und meinem Kind Respekt lehren: vor der Kreatur und seiner Persönlichkeit.
Weil sie eben keine Maschinen sind, die man programmieren kann und die funktionieren, wie es die Gesellschaft erwartet.
Weil sie mich staunen lassen.
Weil sich ganz langsam Vertrauen aufbaut.
Und weil mir kleine Erfolge – eine kurze, ausgelassene Aufforderung zum Spiel
von meiner extrem traumatisierten Hündin, ein ruhiger Schlaf, ein einfaches Kommen –
das Herz überlaufen lassen.
Genau deshalb!

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